Springer Vierschanzentournee

Tour de Ski soll wie geplant in Oberstdorf starten

Wetterprognosen stimmen das Organisationskomitee optimistisch - FIS, DSV und Organisatoren vor Ort halten nach einer Telefonkonferenz an den Langlauf-Rennen im Allgäu fest.

Er kam spät - und er kam reichlich. 30 Zentimeter Neuschnee in Deutschlands südlichster Gemeinde haben über die Weihnachtsfeiertage die Hoffnung der Organisatoren gestärkt, dass die Auftaktrennen der Tour de Ski der Langläufer doch wie geplant am 3. und 4. Januar in Oberstdorf stattfinden können. Auch wenn das Wetterrisiko bleibt, so haben sich Internationaler und Deutscher Skiverband sowie die Organisatoren in Oberstdorf nach einer Telefonkonferenz am Donnerstag festgelegt, am ursprünglichen Termin festzuhalten. "Wir werden trotz der schwierigen Umstände mit aller Energie versuchen, den Auftakt der FIS
Tour de Ski in Oberstdorf zu realisieren", sagte Generalsekretär Stefan Huber, wohlwissend, dass der Wettergott mitspielen muss: "Es bleibt ein gewagtes Unterfangen, das im Wesentlichen vom Wetter der nächsten Tage abhängig ist."

Nachdem die Farbe grün bis vor Weihnachten im Langlaufstadion Ried die beherrschende Farbe war, sah es sehr lange sehr düster aus mit den Auftaktrennen zur siebenteiligen Rennserie. Doch eine vorzeitige Absage kam auch für den Präsidenten des Skiclubs Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer nicht infrage: "Schließlich zählen Teams aus über 25 Nationen auf die Schneekompetenz von Oberstdorf." Die Vorbereitungen seien für Hauptamtliche wie freiwillige Helfer dennoch eine "gewaltige Herausforderung", weil am Wochenende ja auch die Vierschanzentournee der Skispringer in Oberstdorf beginnt und deshalb Doppelschichten verrichtet werden müssen. "Aber wir packen das", gibt sich Generalsekretär Huber zuversichtlich.

FIS Tour de Ski
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