Springer Vierschanzentournee

Stimmen aus Eröffnungs-PK

Athleten über ihre Chancen und Ziele bei der "FIS-Tour de Ski"

Therese Johaug (26, Norwegen, Titelverteidigerin):
Auf die Frage nach der Favoritenrolle: „Ich glaube nicht, dass ich die Topfavoritin bin. Einige aus dem norwegischen Team sind zur Zeit auch sehr schnell, haben eine gute Form. Auch einige aus dem deutschen Team. Ich bin sicher, dass das keine leichte Aufgabe für mich wird.“

Zur Strategie für die Tour-Gesamtwertung: „Es sind sieben Rennen. Ich muss von Tag zu Tag schauen. Und es ist wichtig für mich zu wissen, dass man überall wichtige Sekunden verlieren kann. Aber ich werde alles geben, dann werden wir sehen, was am Ende rauskommt.“
Zu ihrer Vorbereitung: „ Ich hatte eine gute Zeit zu Hause und habe Weihnachten mit meinen Freunden und meiner Familie verbracht. Jetzt freue ich mich aber auch wieder auf die Wettkämpfe, die anstehen. Ich habe über Weihnachten nicht sehr viel trainiert, denn es war sehr kalt zu Hause: Minus 25 bis minus 30 Grad. Deshalb haben wir viel Zeit drinnen verbracht. Aber ich fühle mich in einer guten Form.“ Zu den Bedingungen in Oberstdorf: „Ich mag die Strecke sehr gern, sie ist sehr herausfordernd, und teilweise auch sehr steil. Das Wetter ist für mich auch gut, es wird mal hart und mal weich sein. Und das liebe ich so. Ich bin sehr happy, dass wir dieses Rennen überhaupt haben können die Leute hier haben eine großartige Arbeit gemacht um die Strecken so hinzubekommen. Wir haben gehört, dass vor Weihnachten hier kein Schnee war. Jetzt ist es sehr schön. Sie haben hier wirklich einen sehr guten Job gemacht.“
Auf die Frage, was sie momentan lieber läuft, klassisch oder Skating?„Ich finde in beiden Disziplinen stark, aber natürlich hatte ich dieses Jahr meine besten Resultate bei Klassik-Rennen. Auch bei der Tour de Ski wird viel klassisch gefahren – und ich denke, das ist gut für mich.“
Marit Björgen (34, Norwegen, u. a. sechsfache Olympiasiegerin)
Zur Tatsache, dass sie bereits fast alles gewonnen hat, nur die Tour de Ski noch nicht: „Ja, die Motivation ist groß, auch diesen Sieg noch zu erringen. Ich hoffe, ich bin stark genug, um es zu schaffen. Zwei zweite Plätze hatte ich ja schon (Anm. 2007 und 2012) Wichtig wird sein, dass ich mich nicht nur auf den Final Climb in Val di Fiemme konzentriere, sondern auf die sechs Rennen davor. Ich bin sehr motiviert, hier einen guten Job zu machen. Und hoffentlich kann ich mit einem Sieg nach Hause zurückkehren. Ich weiß, es wird hart, aber ich werde kämpfen.“ 
Zu ihren Erinnerungen an Oberstdorf, wo sie 2005 drei Mal Gold gewann: „Natürlich, ich habe sehr gute Erinnerungen an Oberstdorf, es ist eine sehr gute Strecke. Es sind anstrengende Steigungen, ich glaube auch wenn das Wetter nicht so besonders gut aussieht, werden es gute Rennen werden. Wir alle freuen uns auf den Start.“

Zur größten Herausforderung in Oberstdorf: „Das härteste hier in Oberstdorf wird wahrscheinlich das Wetter am Sonntag sein, wenn wir den klassischen Wettkampf haben. Wenn es schneit oder gar regnet, dann wird es ganz schön interessant…

Nicole Fessel (31, Oberstdorf/Deutschland).

„Wir sind sehr glücklich, dass diese Rennen hier überhaupt stattfinden können. Meine ganze Familie ist hier, das motiviert natürlich noch zusätzlich. Das gute Ergebnis von Davos ist ein bisschen zweischneidig: Zum einen habe ich bewiesen, dass ich mit den Besten mithalten kann. Zum anderen ist der Erwartungsdruck nun ein ganz anderer. Aber ich weiß, wenn alles passt, kann ich so ein Ergebnis wie in Davos auch wiederholen. Ich versuche, mein Bestes zu geben und muss schauen, wie ich mit dem Heimweltcup zurecht komme. Ich merke schon, dass der Druck größer ist. Ich wäre mit einem Platz unter den Top 10 oder 15 schon sehr zufrieden.“
Martin Johnsrud Sundby (30, Norwegen, Titelverteidiger) Zur Frage, ob er in Siegerform ist? „Das ist schwer zu sagen. Ich hoffe, um die Top 3-Plätze mitkämpfen zu können. Letztes Jahr hatte ich Glück im Frühjahr, meine Teamkollegen haben mich bei den Distanzrennen vorbildlich unterstützt. Heuer wird es denke ich viel härter. Einmal die Tour de Ski zu gewinnen, ist die eine Sache. Aber was Dario, der Typ neben mir, geschafft hat, nämlich dreimal zu gewinnen, das ist der Wahnsinn.“ Zu seiner Vorbereitung: „Ich habe mich in Norweger fast genauso vorbereitet wie auf die letzte Saison, auch wenn ich ein bisschen was ausprobiert habe.
Zu seiner körperlichen Verfassung: „Ich glaube, ich habe mehrere Vorteile: ich bin extrem gut trainiert, ich kann viele harte Rennen managen, ich kann das Reisen gut wegstecken und ich krieg das mit Ausnahme der Sprints auch über alle möglichen Distanzen und Techniken gut hin.“

Dario Cologna (28/Schweiz, dreimaliger Tour-de-Ski-Sieger)
Zur Favoritenrolle: „Wenn man die Fakten anschaut, ist Sundby der große Favorit. Der Norweger hat die letzten vier Tour-Events gewonnen und ist Weltcup-Leader. Er ist der Mann, den es zu schlagen gilt. Die Vergangenheit spricht für mich, aber die bringt mir nicht so viel. Es ist wichtig, von Beginn weg auf einem guten Level zu sein. Man muss sicher nicht jedes Rennen gewinnen. Aber wichtig ist, sich keinen Rückstand einzuhandeln für die Verfolgungsrennen.“
Zu seiner Form: „Es sind wohl noch nicht ganz hundert Prozent. Aber ich fühle mich gut und konnte über Weihnachten gut trainieren. Jetzt freue ich mich, dass es endlich los geht.“
Zum Prolog am Samstag: „Das ist nicht zu unterschätzen. Auf dieser Strecke mit zwei happigen Anstiegen muss man sich die Kräfte gut einteilen.“ Presseinfo 2 vom 2. Januar 2015
Stimmen aus Eröffnungs-PK
Therese Johaug (26, Norwegen, Titelverteidigerin):
Auf die Frage nach der Favoritenrolle: „Ich glaube nicht, dass ich die Topfavoritin bin. Einige aus dem norwegischen Team sind zur Zeit auch sehr schnell, haben eine gute Form. Auch einige aus dem deutschen Team. Ich bin sicher, dass das keine leichte Aufgabe für mich wird.“

Zur Strategie für die Tour-Gesamtwertung: „Es sind sieben Rennen. Ich muss von Tag zu Tag schauen. Und es ist wichtig für mich zu wissen, dass man überall wichtige Sekunden verlieren kann. Aber ich werde alles geben, dann werden wir sehen, was am Ende rauskommt.“
Zu ihrer Vorbereitung: „ Ich hatte eine gute Zeit zu Hause und habe Weihnachten mit meinen Freunden und meiner Familie verbracht. Jetzt freue ich mich aber auch wieder auf die Wettkämpfe, die anstehen. Ich habe über Weihnachten nicht sehr viel trainiert, denn es war sehr kalt zu Hause: Minus 25 bis minus 30 Grad. Deshalb haben wir viel Zeit drinnen verbracht. Aber ich fühle mich in einer guten Form.“ Zu den Bedingungen in Oberstdorf: „Ich mag die Strecke sehr gern, sie ist sehr herausfordernd, und teilweise auch sehr steil. Das Wetter ist für mich auch gut, es wird mal hart und mal weich sein. Und das liebe ich so. Ich bin sehr happy, dass wir dieses Rennen überhaupt haben können die Leute hier haben eine großartige Arbeit gemacht um die Strecken so hinzubekommen. Wir haben gehört, dass vor Weihnachten hier kein Schnee war. Jetzt ist es sehr schön. Sie haben hier wirklich einen sehr guten Job gemacht.“
Auf die Frage, was sie momentan lieber läuft, klassisch oder Skating?„Ich finde in beiden Disziplinen stark, aber natürlich hatte ich dieses Jahr meine besten Resultate bei Klassik-Rennen. Auch bei der Tour de Ski wird viel klassisch gefahren – und ich denke, das ist gut für mich.“
Marit Björgen (34, Norwegen, u. a. sechsfache Olympiasiegerin)
Zur Tatsache, dass sie bereits fast alles gewonnen hat, nur die Tour de Ski noch nicht: „Ja, die Motivation ist groß, auch diesen Sieg noch zu erringen. Ich hoffe, ich bin stark genug, um es zu schaffen. Zwei zweite Plätze hatte ich ja schon (Anm. 2007 und 2012) Wichtig wird sein, dass ich mich nicht nur auf den Final Climb in Val di Fiemme konzentriere, sondern auf die sechs Rennen davor. Ich bin sehr motiviert, hier einen guten Job zu machen. Und hoffentlich kann ich mit einem Sieg nach Hause zurückkehren. Ich weiß, es wird hart, aber ich werde kämpfen.“ 
Zu ihren Erinnerungen an Oberstdorf, wo sie 2005 drei Mal Gold gewann: „Natürlich, ich habe sehr gute Erinnerungen an Oberstdorf, es ist eine sehr gute Strecke. Es sind anstrengende Steigungen, ich glaube auch wenn das Wetter nicht so besonders gut aussieht, werden es gute Rennen werden. Wir alle freuen uns auf den Start.“

Zur größten Herausforderung in Oberstdorf: „Das härteste hier in Oberstdorf wird wahrscheinlich das Wetter am Sonntag sein, wenn wir den klassischen Wettkampf haben. Wenn es schneit oder gar regnet, dann wird es ganz schön interessant…

Nicole Fessel (31, Oberstdorf/Deutschland).

„Wir sind sehr glücklich, dass diese Rennen hier überhaupt stattfinden können. Meine ganze Familie ist hier, das motiviert natürlich noch zusätzlich. Das gute Ergebnis von Davos ist ein bisschen zweischneidig: Zum einen habe ich bewiesen, dass ich mit den Besten mithalten kann. Zum anderen ist der Erwartungsdruck nun ein ganz anderer. Aber ich weiß, wenn alles passt, kann ich so ein Ergebnis wie in Davos auch wiederholen. Ich versuche, mein Bestes zu geben und muss schauen, wie ich mit dem Heimweltcup zurecht komme. Ich merke schon, dass der Druck größer ist. Ich wäre mit einem Platz unter den Top 10 oder 15 schon sehr zufrieden.“
Martin Johnsrud Sundby (30, Norwegen, Titelverteidiger) Zur Frage, ob er in Siegerform ist? „Das ist schwer zu sagen. Ich hoffe, um die Top 3-Plätze mitkämpfen zu können. Letztes Jahr hatte ich Glück im Frühjahr, meine Teamkollegen haben mich bei den Distanzrennen vorbildlich unterstützt. Heuer wird es denke ich viel härter. Einmal die Tour de Ski zu gewinnen, ist die eine Sache. Aber was Dario, der Typ neben mir, geschafft hat, nämlich dreimal zu gewinnen, das ist der Wahnsinn.“ Zu seiner Vorbereitung: „Ich habe mich in Norweger fast genauso vorbereitet wie auf die letzte Saison, auch wenn ich ein bisschen was ausprobiert habe.
Zu seiner körperlichen Verfassung: „Ich glaube, ich habe mehrere Vorteile: ich bin extrem gut trainiert, ich kann viele harte Rennen managen, ich kann das Reisen gut wegstecken und ich krieg das mit Ausnahme der Sprints auch über alle möglichen Distanzen und Techniken gut hin.“

Dario Cologna (28/Schweiz, dreimaliger Tour-de-Ski-Sieger)
Zur Favoritenrolle: „Wenn man die Fakten anschaut, ist Sundby der große Favorit. Der Norweger hat die letzten vier Tour-Events gewonnen und ist Weltcup-Leader. Er ist der Mann, den es zu schlagen gilt. Die Vergangenheit spricht für mich, aber die bringt mir nicht so viel. Es ist wichtig, von Beginn weg auf einem guten Level zu sein. Man muss sicher nicht jedes Rennen gewinnen. Aber wichtig ist, sich keinen Rückstand einzuhandeln für die Verfolgungsrennen.“
Zu seiner Form: „Es sind wohl noch nicht ganz hundert Prozent. Aber ich fühle mich gut und konnte über Weihnachten gut trainieren. Jetzt freue ich mich, dass es endlich los geht.“
Zum Prolog am Samstag: „Das ist nicht zu unterschätzen. Auf dieser Strecke mit zwei happigen Anstiegen muss man sich die Kräfte gut einteilen.“

Therese Johaug
Therese Johaug
Nicole Fessel
Nicole Fessel
Dario Cologna
Dario Cologna
Martin Johnsrud Sundby
Martin Johnsrud Sundby