Springer Vierschanzentournee

Run auf die Tournee-Tickets

Der Voverkauf läuft so gut wie schon lange nicht mehr

Alle wollen die deutschen Goldadler und die Überflieger aus Österreich sehen. Der vielversprechende Weltcupauftakt der deutschen Skispringer mit zwei Podestplätzen für die Teamolympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Severin Freund (Rastbüchl) hat einen Ansturm auf die Tickets für die 63. Vierschanzentournee (27. Dezember bis 6. Januar) ausgelöst.

„Der Vorverkauf läuft so gut wie schon lange nicht mehr. Nicht nur die deutschen Veranstaltungsorte Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen, sondern auch die österreichischen Stationen Innsbruck und Bischofshofen vermelden eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren“, sagt Tourneepräsident Alfons Schranz aus Innsbruck. Die Organisatoren raten daher allen Skisprungfans, sich rechtzeitig Tickets im Vorverkauf über den Print@Home-Service auf www.vierschanzentournee.com zu sichern.

Für das Bergiselspringen am 4. Januar in Innsbruck, der dritten Station der Vierschanzentournee, ist bereits mehr als ein Drittel der Tickets weg, soviel wie nie zuvor Anfang Dezember. In den vergangenen Jahren gab es in Innsbruck an der Tageskasse nur noch Restkarten. Da auch die österreichischen Skispringer mit Stefan Kraft (Zweiter in Ruka), Andreas Kofler (Vierter in Ruka) und Michael Hayböck (zweimal Fünfter) einen blitzsauberen Saisonstart im Einzel hinlegten, dürfte die hohe Nachfrage anhalten.

„Wir hoffen, dass die Euphorie anhält und gemeinsam mit allen deutschen Fans drücken wir natürlich Andreas Wellinger die Daumen, dass er nach seinem Sturz in Ruka bald wieder fit ist und in den Weltcup einsteigen kann. Er war in beeindruckender Form“, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH in Oberstdorf und Geschäftsführer der Vierschanzentournee. Bei den ersten Einzelspringen im Weltcup hatten Andreas Wellinger in Klingenthal und Severin Freund (Ruka) jeweils einmal den dritten Rang erreicht, das erste Teamspringen der Saison hatte die deutsche Mannschaft in Klingenthal souverän gewonnen.

Wie in Oberstdorf, so liegen auch beim Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen die Vorverkaufszahlen derzeit um bis zu 15 % über den Vorjahreswerten, eine konstant hohe Nachfrage vermeldet auch der Skiclub Bischofshofen für das Tourneefinale am 6. Januar.

Die Vierschanzentournee beginnt in diesem Winter einen Tag eher als üblich, bereits am 27. Dezember mit der Qualifikation in Oberstdorf (Wettkampf am 28. Dezember). Weitere Stationen sind Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember/1. Januar), Innsbruck (3./4. Januar) und Bischofshofen (5./6. Januar).

Text: Ingo Jensen

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