Springer Vierschanzentournee

Publikumsmagnet Vierschanzentournee

Top TV-Quoten und hohes Zuschauerinteresse vor Ort

Die Vierschanzentournee der Skispringer hat sich bei ihrer 61. Auflage als wahrer Publikumsmagnet im Fernsehen und in den Stadien präsentiert. Obwohl es die deutschen Skispringer in der Gesamtwertung nicht aufs Podest schafften, fieberten an den TV-Bildschirmen und vor Ort so viele Skisprungfans wie schon lange nicht mehr mit. Allein in Deutschland verfolgten durchschnittlich 5,59 Millionen Zuseher bei ARD und ZDF die Live-Übertragungen der Wettkämpfe in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr (4,29 Millionen) über 1,3 Millionen Zuschauer mehr im Schnitt. In Österreich war die 61. Vierschanzentournee ein Straßenfeger. Im Schnitt über alle vier Bewerbe sahen hier 998.000 die Vierschanzentournee im ORF. Das ist der beste Wert seit Beginn der elektronischen Messung. Und auch der Spartensender Eurosport war zufrieden, denn hier sahen europaweit insgesamt 31,9 Millionen Zuschauer die Tournee.

„Die 61. Vierschanzentournee war in allen Bereichen ein voller Erfolg. In der Organisation hat trotz der Wetterkapriolen alles hervorragend funktioniert. Und dass die Tournee ein absolutes Spitzenprodukt im Spitzensport ist, das sieht man an den tollen TV-Quoten und der einzigartigen Stimmung vor Ort. Hier wird Skisprunggeschichte geschrieben wie sonst nirgends auf der Welt“, erklärt Tourneepräsident Alfons Schranz aus Innsbruck. Die Skisprungfans waren in Scharen an die vier Schanzen geströmt, mit über 111.000 Besuchern erreichte 61. Vierschanzentournee das beste Ergebnis seit Jahren. Allein an den Qualifikationstagen kamen insgesamt 24.000 Zuschauer in die Arenen der Vierschanzentournee.

Im Fernsehen punktete die Tournee gleich zu Beginn: Beim Auftaktsspringen in Oberstdorf saßen insgesamt 5,64 Millionen Deutsche und damit 1,31 Millionen mehr vor dem TV-Gerät als noch im Jahr zuvor. Das ZDF konnte sich über eine Steigerung des Marktanteils von über 7% auf 27% freuen. Den höchsten Marktanteil in Deutschland erreichte bei der diesjährigen Vierschanzentournee die ARD mit der Übertragung des Neujahrsskispringens in Garmisch-Partenkirchen mit 30% und 6,55 Millionen Zuschauern.

Mit Spitzenwerten wartete der österreichische Fernsehsender ORF auf. Bis zu 1,59 Millionen Österreicher fieberten beim Tourneefinale in Bischofshofen mit ihrem Favoriten Gregor Schlierenzauer mit, was einem Marktanteil von 56% entspricht. Somit verfolgte mehr als die Hälfte der österreichischen Fernsehzuschauer am Dreikönigstag den Abschlussbewerb der Vierschanzentournee.

Noch beliebter war das Tourneefinale bei den TV-Zuschauern in Norwegen, wie der Fernsehsender NRK erklärt. Beim ersten Finaldurchgang in Bischofshofen drückten 73,9% der norwegischen TV-Zuschauer ihrem Liebling Anders Jacobsen die Daumen für den Tourneesieg. Moderiert wurden die Springen in Norwegen von Kultkommentator Arne Scheie, der seit über 40 Jahren von der Vierschanzentournee berichtet und vom früheren Tourneesieger Espen Bredesen unterstützt wird.

Text: Ingo Jensen

Siegerehrung Vierschanzentournee 2012/13
Siegerehrung Vierschanzentournee 2012/13
Vierschanzentournee
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