Springer Vierschanzentournee

Oberstdorf produziert den ersten Tournee-Schnee

Beschneiung im Allgäu läuft auf Hochtouren

Während sich die weltbesten Skispringer um den Weltcupführenden Severin Freund (Rastbüchl) auf den Weg zu den Olympiaschanzen nach Sotchi (Russland) machen, laufen in Oberstdorf bereits die Vorbereitungen für das Auftaktspringen der 61. Vierschanzentournee auf Hochtouren. Am Wochenende startete das Organisationskomitee in der Erdinger mit der Beschneiung der Schattenbergschanze, auf der am 29. Dezember mit der Qualifikation das erste große Skisprunghighlight der Saison beginnt.

„Wir haben am Wochenende beschneien können und brauchen jetzt nur noch drei bis vier kalte Nächte, dann haben wir die insgesamt 3.000 Kubikmeter Schnee locker erreicht, die wir für die Präparierung der Tourneeschanze benötigen“, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH in Oberstdorf und Generalsekretär beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee.

Im sensiblen Anlaufbereich der Schattenbergschanze sind die Oberstdorfer ohnehin fein raus. Sie installierten bereits im Frühjahr ein komplett neues Spursystem, das zu den modernsten Eisspursystemen weltweit zählt. „Selbst bei Außentemperaturen von 15 Grad plus bekommen wir noch eine perfekte Eisspur hin“, erklärt Rennleiter Ralf Schmid vom Skiclub Oberstdorf.

Text: Pressestelle Vierschanzentournee

Beschneiung Erdinger Arena
Beschneiung Erdinger Arena