Springer Vierschanzentournee

Freude auf den WM-Winter

Tobias Stechert greift im Weltcup wieder an

Am Wochenende standen im alpinen Skiweltcup die ersten Speedrennen der Saison auf dem Programm. Den Anfang machten die Männer im kanadischen Lake Louise mit der Abfahrt, sowie dem Super-G. Bei den Männern stand der lange verletzte Tobias Stechert (SC Oberstdorf) vor seinem Comeback. Bundestrainer Mathias Berthold: „In der Abfahrt verfügen wir über drei, im Super-G über fünf Startplätze. Tobias Stechert ist für die Abfahrt gesetzt.“ Stechert sah seinem ersten Einsatz zuversichtlich entgegen: „Bisher konnte ich mich sehr gut auf die Saison vorbereiten. Gerade in den letzten Wochen – wir sind bereits Anfang November in die USA gereist – habe ich das Training intensiviert und konnte das gesamte Pensum schmerzfrei absolvieren. Die Stimmung im gesamten Team ist hervorragend und das Arbeiten mit Trainern und Kollegen macht großen Spaß. Insgesamt freue ich mich auf den Start in den WM-Winter.“ Bereits im ersten Trainingslauf konnte er mit Platz 13 aufhorchen lassen. Zwei weitere Trainingsläufe mussten leider abgesagt werden. Im Rennen konnte Tobias Stechert nicht an die Trainingsleistung anschließen. Mit 2,20 Sekunden hinter dem Sieger Kjetil Jansrud erreichte er im Endklassement Platz 40. Noch schlechter lief es im Super-G. Bei Temperaturen von 24 Grad unter dem Gefrierpunkt schied er nach einem Fahrfehler aus.

Gina Stechert weiterhin außer Gefecht

Kein Thema ist die WM in den USA nach einem Riss der Patellasehne für Stecherts Schwester Gina. Sie nimmt derzeit an einem Skikongress in Kitzbühel zum Thema Sicherheit und Prävention teil. Wann sie auf die Piste zurückkehrt, ist noch offen, „versuchen will ich es aber auf alle Fälle noch mal“. Zuletzt hat sich Stechert eine „Orthese“ anfertigen lassen, die das verletzte Knie stabilisieren soll.

Text: AZ

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