Springer Vierschanzentournee

Die Tourneeorte sind gerüstet

Veranstalter der Vierschanzentournee geben Grünes Licht

Die 61. Vierschanzentournee ist gesichert. Nach dem kalten Wochenende mit zum Teil zweistelligen Minusgraden in den Alpen konnten alle vier Veranstaltungsorte genügend Schnee erzeugen, so dass der Austragung der weltberühmten Skisprungserie in diesem Winter nichts mehr entgegensteht. „Wir können so früh wie selten zuvor Grünes Licht geben“, sagte Tourneepräsident Alfons Schranz am Montag.

Nach den Skiclubs im Auftaktort Oberstdorf und in Partenkirchen streckten nun auch die Organisationskomitees in Innsbruck und Bischofshofen den Daumen in die Höhe. „Wir haben im Schmirntal zuletzt bei - 14 Grad Celsius mehr als 4.000 Kubikmeter Schnee erzeugen können, das reicht locker für die Belegung der Bergiselschanze“, so Schranz.

Auch an allen anderen Orten ist die Schneeproduktion mittlerweile abgeschlossen. „Wir werden in den nächsten Tagen mit der Präparierung der Schanze beginnen. Bei uns läuft alles planmäßig und so kann die deutsche Nationalmannschaft nach den Weltcups in Engelberg noch einmal auf ihrer Heimschanze trainieren“, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der Vierschanzentournee und Generalsekretär beim Auftaktspringen in Oberstdorf.

Nicht nur im Bereich des Aufsprungs, sondern vor allem auch im sensiblen Anlauf sind die Tourneeverantwortlichen in diesem Jahr auf der sicheren Seite. Erstmals überhaupt sind alle Schanzen der Vierschanzentournee mit einem Kühlsystem belegt, das selbst bei sommerlicher Witterung einen Absprung auf Eis ermöglicht. „Damit erhalten wir noch mehr Sicherheit bei der Austragung und erhöhen die Chancengleichheit für die Athleten“,
sagt Schranz.

Text: Ingo Jensen

Vierschanzentournee Fans
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